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im zentrum dieses studienprojekts steht die konstruktive auseinandersetzung mit dem holzknoten, nicht als statisches detail, sondern als räumlich wirksames system. ausgehend von einem grundknoten, der ohne diagonale aussteifung auskommt und allein auf horizontalen und vertikalen balken beruht, wurde ein räumliches prinzip entwickelt, das zugleich rational und atmosphärisch ist. die besonderheit liegt in seiner skalierbarkeit: derselbe knoten wird in unterschiedlichen massstäben angewendet, vom feinen raster der fassadenstruktur bis zur tragenden ordnung des zweigeschossigen baus. so entsteht ein durchgehendes konstruktives system, das den ganzen bau trägt und sich zugleich sichtbar macht. das dojo ist um einen offenen innenhof organisiert. die klare holzkonstruktion vermittelt zwischen offenheit und konzentration, zwischen leichtigkeit und strenge, eigenschaften, die sich aus den kampfkünsten ableiten. der entwurf versteht sich als architektonische reflexion über struktur, disziplin und räumliche wahrnehmung.

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/studies/ost/ba/semester_02